Vergissmeinnicht-Pflanzaktion setzt Zeichen für Menschen mit Demenz

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Die Bewohner Monika Morgenstern und Jürgen Stenzel hatten innerhalb der sachsenweiten Aktion die ersten Pflanzschalen des Seniorenzentrums mit Vergissmeinnicht bestückt. Unterstützung gab es dabei von Andrea Weißgerber (Mitte), die in der Pflegeeinrichtung als Sozialer Dienst tätig ist. FOTO: Ralf Härtel/AWO

Am 11. April wurden in vielen Teilen von Sachsen Vergissmeinnicht gepflanzt, um ein Zeichen für Menschen mit Demenz zu setzen. An der Aktion, die ursprünglich im Saarland aus der Taufe gehoben und 2023 erstmals mit Unterstützung der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V. Alzheimer Gesellschaft (LID) im Freistaat Sachsen durchgeführt wurde, hatte sich dieses Mal auch das Seniorenzentrum Mittweida der AWO Südsachsen gGmbH beteiligt. Die Bewohner*innen hatten dort am Donnerstagnachmittag das schöne Wetter genutzt, um auf der Terrasse die ersten Pflanzschalen mit Vergissmeinnicht zu bestücken. Unterstützung gab es dabei vom Pflegepersonal.

Erst im vergangenen Sommer entstand in der zum Seniorenzentrum gehörenden Parkanlage ein Sinnesgarten als Wohlfühl- und Ruheort für ältere Bewohner. Auf annähernd 400 Quadratmetern Fläche befinden sich seitdem mitten in einem alten Baumbestand ein Insektenhotel, ein Xylophon als Klangelement, ein Naschgarten, ein Rosengarten sowie ein Quellstein.

Barrierefreie Sinnesgärten bieten durch ihre klaren Strukturen und einfachen Wegeführungen nicht nur eine sichere Orientierung im Freien. Die Freiluft-Therapieräume tragen mit ihren speziellen gestalterischen Elementen insbesondere auch zum positiven Wohlbefinden von demenziell erkrankten Menschen bei.

Im Freistaat Sachsen leben mehr als 103.000 Frauen und Männer mit der Diagnose Demenz. Und dennoch findet das Thema nur recht schwer einen Platz in der Gesellschaft, obwohl eine Heilung der Krankheit nach wie vor nicht möglich ist und sich die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen nach aktuellen Studien bis 2050 verdreifachen wird.

Johanna Mross zaubert Apfelstrudel für die „Tannenmühle“

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Johanna Mross, hier beim Backen in der „Tannenmühle“, ist keine Unbekannte. Sie ist die Tochter der Schlagerstars Stefan Mross und Stefanie Hertel. Seit einigen Jahren tritt sie als Sängerin in der Country-Rock-Band „More than Words” auf. Foto: AWO

Eine besondere Köchin übernahm am 20. März 2024 die Küche im Stammhaus des Kinder- und Jugendwohnens „Tannenmühle“ in Erlbach. Johanna Mross, die sonst mit der Band „More than Words“ auf den Bühnen Deutschlands steht und das Publikum mit Country-Rock begeistert, hatte sich in der vogtländischen AWO-Einrichtung an der Herd gestellt, um dort für die Kinder und Erwachsenen frischen Apfelstrudel zu backen. Und der war so lecker, dass sich nicht nur die jüngsten „Tannenmühler“ darüber einig waren: „Johanna Mross ist wirklich die Strudelkönigin“. Dass die 22-Jährige so gut mit den Backzutaten umgehen kann, ist kein Zufall. Johanna Mross hatte im Februar erfolgreich ihre Konditorlehre abgeschlossen.

Und auch ihr Besuch im Kinder- und Jugendwohnen „Tannenmühle“ war nicht ganz zufällig gewählt, denn ihre Tante ist dort Köchin. Sie hatte schließlich die Idee, dass ihre Nichte den Kindern und Jugendlichen in der Erlbacher Einrichtung mit dem Apfelstrudel eine besondere Gaumenfreude zubereiten könne. Weil Johanna Mross aktuell ein paar Tage bei Ihrer Familie im Vogtland verbringt, hatte der Überraschungsbesuch perfekt funktioniert.

Vorsorgeklinik veranstaltete Fachtag für Gesundheit und Vorsorge

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Die seit mittlerweile 30 Jahren zur Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH gehörende Mutter-/Vater-Kind-Vorsorgeklinik im erzgebirgischen Grünhain ist innerhalb der sächsischen Arbeiterwohlfahrt nicht nur eine starke Persönlichkeit, sondern mit jährlich etwas mehr als 620 Patientinnen und Patienten, darunter über 960 Kinder, auch eine Erfolgsgeschichte.

Was viele nicht wissen: Die vom Deutschen Müttergenesungswerk anerkannte und mehrfach zertifizierte Vorsorgeklinik steht bereits seit dem Jahr 1898 im Dienst der Gesundheit und kann sich einer wechselvollen Vergangenheit rühmen. Aus Anlass der mittlerweile 125-jährigen Hausgeschichte und 30-jährigen AWO Trägerschaft veranstaltete die Einrichtung erstmals am 16. September einen Fachtag für Gesundheit und Vorsorge. Der Einladung waren knapp 50 Gäste aus ganz Deutschland gefolgt. Unter ihnen befanden sich Expert*innen aus der Gesundheitsbranche und langjährige Wegbegleitende.

Zum Fachtag in Grünhain hatten Yvonne Bovermann (l.) und Svenja Stadler (r.) ein tolles Geschenk für die Klinik-Leiterin Katharina Radecker (Mitte) im Gepäck. Dabei handelte es sich um ein therapeutisches Luftkissen , das mit rund 1.467 Euro von Müttergenesungswerk gefördert wurde und künftig in der Vorsorgeklinik zum Einsatz kommen wird. Foto: Ralf Härtel/AWO

„Ganz besonders haben wir uns darüber gefreut, dass an diesem Tag Yvonne Bovermann, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes und Svenja Stadler, Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes bei uns vorbeischauten“, sagt Klinik-Leiterin Katharina Radecker. Die prominenten Gäste hatten der AWO-Einrichtung innerhalb des Fachtages eine großartige Arbeit mit viel Engagement bescheinigt – auch in Krisenzeiten. „Was das Team hier in Grünhain leistet ist schätzenswert, worüber wir sehr dankbar sind“, betonte Svenja Stadler. Das Müttergenesungswerk hatte aber nicht nur lobende Worte im Gepäck, sondern auch ein Geschenk. Dabei handelt es sich um ein therapeutisches Luftkissen , das mit rund 1.467 Euro von der gemeinnützigen Stiftung gefördert wurde und künftig in der Vorsorgeklinik zum Einsatz kommt.

Im Mittelpunkt des Fachtages standen allerdings nicht nur Vorträge aus der Praxis. So konnten die Teilnehmer*innen an verschiedenen Workshops teilnehmen, die Möglichkeit zu Information und Austausch gaben. Darüber hinaus fanden Hausrundgänge statt, die Einblicke in ausgewählte Bereiche der Einrichtung gaben, in der seit Kurzem auch eine große Foto-Ausstellung gezeigt wird, auf denen Patient*innen zu sehen sind, die in den vergangenen Jahren die Vorsorgeklinik besuchten.

Tannenmühler feiern ihren Bolzplatz und die Zusammenarbeit mit dem Förderverein

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Der Nachwuchs des AWO Kinder- und Jugendwohnens „Tannenmühle“ in Erlbach startete am gestrigen Freitag mit einem großen Fest in den September. Am Nachmittag wurde dort das 10-jährige Bestehen des „Bolzplatzes“, einem Hartplatz für Ballspiele, gefeiert – organisiert und ausgerichtet von den Kindern und Jugendlichen selbst. Dazu eingeladen waren Freunde und Förderer der Einrichtung, zu denen unter anderem die Bürgermeister aus Markneukirchen und Schöneck, Vertreter des in Schöneck ansässigen Technologie-Unternehmens GK Software sowie Mitglieder des Fördervereins Kinderheim Tannenmühle e. V. und der Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH gehörten.

Begrüßt wurden die Gäste mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Es folgten ein Turnier auf dem Bolzplatz mit gemischten Teams, eine Tischkicker-WM, Torwandschießen, Bogenschießen, Kinderschminken und ein Tanzworkshop. Zudem sorgte eine Hüpfburg für Spaß und ein DJ am Abend für Musik und Tanz. Damit die Feier in geplanter Weise stattfinden konnte, gab es Unterstützung von einheimischen Firmen der Region, Privatspendern und der GK Software.

Der Bolzplatz wurde vor zehn Jahren von der Firma Wendt und dem Förderverein Kinderheim Tannenmühle e. V. neu gebaut, der bereits seit über drei Jahrzehnten die Einrichtung mit mehr als 500.000 Euro Spendengeldern von Unternehmen und Privatpersonen unterstützte“, erklärte Annett Puggel zurück. Auch das war gestern ein Grund zum Feiern. Darüber hinaus wurde das Fest genutzt, um eine mithilfe des Kinderhilfsfonds der Allianz Versicherung Plauen finanzierte Nestschaukel als Erweiterung des Spielplatzes einzuweihen.

Sozialverbände kritisieren Thüringer AfD-Chef

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Insgesamt 19 Sozialverbände – darunter auch der AWO Bundesverband – haben in einem gemeinsamen Positionsschreiben mit dem Titel „Es ist mehr als ein Alarmzeichen“ die Aussage des Thüringens AfD-Chef Björn Höcke zum Thema Inklusion stark kritisiert. Der Politiker hatte sich kürzlich im MDR THÜRINGEN-Sommerinterview abwertend zum gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen an Regelschulen geäußert. Er sagte wörtlich: „Unter anderem müssen wir das Bildungssystem auch befreien von Ideologieprojekten, beispielsweise der Inklusion, beispielsweise auch dem Gender-Mainstream-Ansatz.“ Er fügte hinzu: „Alles das sind Projekte, die unsere Schüler nicht weiterbringen, die unsere Kinder nicht leistungsfähiger machen und die nicht dazu führen, dass wir aus unseren Kindern und Jugendlichen die Fachkräfte der Zukunft machen.“

Seine Äußerungen hatten bundesweit für Empörung gesorgt – auch bei den Sozialverbänden. Diese argumentieren, wer so denke und spreche, stelle auch die Würde des Menschen als Individuum und die Universalität von Menschenrechten infrage – und damit Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft.

Das Positionsschreiben aus der Feder des Paritätischen Gesamtverbandes steht hier zum Download bereit.

MDR-Fernsehen begleitet Klinik-Patientin mit der Kamera

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Während der Dreharbeiten berichteten Mitarbeitende vom Klinik-Alltag und eine Patientin von ihrer Kur im erzgebirgischen Grünhain. Foto: Ralf Härtel/AWO

In der erzgebirgischen Mutter-/Vater-Kind-Vorsorgeklinik der AWO Südsachsen gGmbH machte heute für mehrere Stunden ein dreiköpfiges Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) Station. In der Einrichtung und im Außenareal wurden Szenen für einen TV-Beitrag gedreht, der in der Nachrichtensendung MDR AKTUELL ausgestrahlt werden soll. Im Mittelpunkt steht dabei eine Patientin aus dem Vogtland, die über ihre dreiwöchige Kur im erzgebirgischen Grünhain berichtet. Darüber hinaus kommen Mitarbeitende des Klinik-Team zu Wort.

In der Mutter-/Vater-Kind-Vorsorgeklinik, die übrigens die einzige Einrichtung ihrer Art im sächsischen AWO-Verbund ist, können 32 Mütter bzw. Väter und maximal 60 Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren jeweils eine dreiwöchige stationäre Vorsorgemaßnahme durchführen.

Kein alltäglicher Besuch: Das MDR-Fernsehen war mehrere Stunden in der AWO Vorsorgeklinik zu Gast. Foto: Ralf Härtel/AWO

Am 16. September 2023 findet anlässlich 125 Jahre Hausgeschichte und 30 Jahre AWO Trägerschaft ein ganztägiger Fachtag für Gesundheit und Vorsorge in der Klinik statt. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit mehreren Wochen.

Langjähriger Geschäftsführer verlässt das Unternehmen

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Etwas mehr als 60 geladene Gäste – darunter Vertreter:innen der Arbeiterwohl­fahrt, langjährige Wegbegleiter:innen als auch Partner:innen aus Politik, Wirtschaft und dem Gesundheitswesen – haben gestern während einer Feierstunde in Mittweida André-Aljoscha Steiner als langjährigen Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH verabschiedet. Im Frühjahr dieses Jahres gab er bekannt, den sozialen Träger zum 30. Juni 2023 zu verlassen, um künftig neue berufliche Herausforderungen anzunehmen.

Zu den Gästen, die André-Aljoscha Steiner (l.) offiziell verabschiedeten, zählten auch die AWO Landesvorsitzende Margit Weihnert (Mitte), ihr Stellvertreter Jens Krauße (r.) und Beisitzer René Vits (2.v.l.) sowie David Eckardt (2.v.r.), Geschäftsführer vom AWO Landesverband Sachsen. FOTO: Ralf Härtel/AWO

André-Aljoscha Steiner, der zunächst als Referent für Altenhilfe beim AWO Landesverband Sachsen e. V. tätig war, hatte im Jahr 2011 bei der AWO Südsachsen gGmbH Fuß gefasst, um die Nachfolge des Geschäftsführers Gerd Hoppe (1949 – 2012) anzutreten, der seines Zeichens nach der politischen Wende das Bild der sächsischen Arbeiterwohlfahrt wesentlich mitprägte und die AWO Südsachsen gGmbH mit Sitz in Mittweida zu einem geachteten sozialen Dienstleistungsunternehmen entwickelte. Unter dem Motto „Neues wagen, Gutes bewahren“ knüpfte André-Aljoscha Steiner an die Erfolge seines Vorgängers an, wobei seine intensive Zeit als Geschäftsführer nicht nur von schönen Momenten und positiven Veränderungen geprägt war. Es galt zugleich auch viele schwierige Entscheidungen für die AWO Südsachsen gGmbH zu treffen sowie manche Herausforderung und strukturelle Veränderung zu meistern, um mit den Säulen Wirtschaftlichkeit, Fachlichkeit und Werteorientierung ein tragfähiges Fundament für die Zukunft des Unternehmens zu legen.

Mit seinem Fortgang hinterlässt André-Aljoscha Steiner ein großartiges Team mit fast 600 Mitarbeitenden, die an 18 Standorten Tag für Tag etwas mehr als 1.000 Menschen pflegen, begleiten und unterstützen. Der scheidende Geschäftsführer möchte der Sozialwirtschaft treu bleiben, neue Perspektiven und Impulse sammeln, um damit an anderer Stelle und in neuer Funktion weiter wirken zu können, sagte er.

Mittweidaer Jugendliche begaben sich auf Spurensuche

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Innerhalb des Projektes „Spurensuche“ erforschten Mitstreiter vom Jugendparlament Mittweida die wechselvolle Hausgeschichte des Städtischen Freizeitzentrums. Begleitet wurde das von Kevin vom Hagen (r.) und dem Mittweidaer Historiker Heiko Weber (l.). FOTO: Ralf Härtel/AWO

Wenn die alten Mauern des Freizeitzentrums Mittweida sprechen könnten, dann hätten sie sicherlich jede Menge Episoden aus der mittlerweile über 170-jährigen Hausgeschichte zu erzählen. Dass die Historie des Gebäudes recht wechselvoll war, hatten im vergangenen Jahr Mittweidaer Jugendliche innerhalb des von der Sächsischen Jugendstiftung geförderten Projektes „Spurensuche“ erforscht. Organisatorisch begleitet wurde die Recherche durch das lokale AWO-Projekt „jung.vielfältig.engagiert“ in der Modellregion Mittweida, mit dessen Hilfe mehrere Unterstützer vor Ort gewonnen werden konnten. Die Ergebnisse der Spurensuche werden seit 9. März 2023 im Rahmen einer als Wanderausstellung konzipierten Schau im Freizeitzentrum der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung ist dort zunächst bis Ende April 2023 zu sehen.

„Die Hausgeschichte des heutigen Freizeitzentrums hatten von Februar bis November 2022 sechs Schüler*innen erforscht, die sich ehrenamtlich im Jugendparlament Mittweida engagieren und verschiedenen Aktivitäten im Freizeitzentrum nachgehen“, sagt Kevin vom Hagen, der pädagogischer Leiter des Projektes „jung.vielfältig.engagiert“ ist. Unterstützung erhielt die Spurensuche von dem Historiker Heiko Weber, der von 1994 bis 2011 Museumsleiter in Mittweida war. Darüber hinaus hatte sich der Geschichtslehrer der Jugendlichen in die Archivarbeit mit eingebracht, während das Freizeitzentrum weiteres historisches Material und Zeitzeugen interessante Erlebnisberichte zur Verfügung stellten.

Das Freizeitzentrum Mittweida bietet heute Kindern und Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung. Es besitzt zugleich ein Außengelände mit Spielplatz. FOTO: Ralf Härtel/AWO

Die Wanderausstellung zeigt ausgewählte Informationen zur Hausgeschichte, beispielsweise zum Bau und Umbau des Gebäudes sowie zu den verschiedenen Regimen, unter denen es genutzt wurde. Parallel dazu entstand eine zwölfseitige Broschüre, die auch als Werbung für die Wanderausstellung genutzt werden soll, die erstmals Ende Oktober 2022 im Sächsischen Landtag in Dresden gezeigt wurde. Dort hatten auch andere regionale Jugendgruppen ihre Spurensuche-Projekte vorgestellt.

Ausbildungsmesse bildet Auftakt für persönliche Nachwuchswerbung

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Egal ob frisch von der Schule oder auf der Suche nach beruflicher Neuorientierung: Wer einen Beruf sucht, der mit Menschen zu tun hat, verantwortungsvoll ist und Zukunft hat, war heute auf der Ausbildungsmesse Schule macht Betrieb in der Sporthalle „Am Schwanenteich“ in Mittweida genau richtig. Die AWO Südsachsen gGmbH informierte dort an ihrem neuen Messestand ausführlich über die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Zudem gab es Wissenswertes über den Beruf der Krankenpflegehelferin bzw. den Krankenpflegehelfer sowie zu Freiwilligendiensten, Praktika und Ferienjobs.

Die zentrale Praxisanleiterin Cornelia Hahn informiert auf der Ausbildungmesse in Mittweida eine Schülerin über die Inhalte und Karrieremöglichkeiten eines Pflegeberufes bei der Arbeiterwohlfahrt. Foto: Ralf Härtel/AWO

Für das Unternehmen war es zugleich der Auftakt für fünf weitere größere regionale und überregionale Messen, die bis Mitte November 2022 in Mittelsachsen, Chemnitz und dem Erzgebirge stattfinden. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet übrigens am Samstag, den 24.9.2022 von 10 bis 15 Uhr im Sport- und Freizeitzentrum „WelWel“ in Döbeln statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen, wo sich die AWO Südsachsen gGmbH sonst noch präsentieren wird, gibt es hier.

 

Vorsorgeklinik bekommt mit AWO-Präsidentin prominenten Besuch

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Die AWO Südsachsen gGmbH ist bereits seit 1993 Träger der einzigen Mutter-/Vater-Kind-Vorsorgeklinik im sächsischen AWO-Verbund. In der Einrichtung finden jährlich mehrere hundert Patient*innen aus ganz Deutschland durch optimale Therapieangebote neue Wege, um ihren psychischen und physischen Gesundheitszustand wieder in Balance zu bringen. Um die Vorsorgeklinik im erzgebirgischen Grünhain näher kennenzulernen, hatten sich heute der Geschäftsführer und die Vorsitzende des AWO Landesverbandes Sachsen e. V. zu einer Stippvisite vor Ort getroffen. Allerdings kamen sie nicht alleine. Ebenfalls bei der Stippvisite mit dabei waren die im vergangenen neu gewählte AWO-Präsidentin Kathrin Sonnenholzner und Frederik Palmer, Leiter der Stabsstelle Grundsatz- und Zukunftsfragen vom AWO Bundesverband.

Klinik-Leiterin Katharina Radecker und André-Aljoscha Steiner (Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH) durften heute Margit Weihnert (Landesvorsitzende des AWO Landesverbandes Sachsen e. V.), David Eckardt (Geschäftsführer des AWO Landesverbandes Sachsen e. V.), Kathrin Sonnenholzner (AWO-Präsidentin) und Frederik Palmer (Leiter der Stabsstelle Grundsatz- und Zukunftsfragen, AWO Bundesverband) in der Vorsorgeklink begrüßen (v.l.n.r). Foto: Ralf Härtel/AWO

„Wir freuen uns, dass wir mit ihnen erstmals auch zwei wichtige Vertreter*innen unseres Spitzenverbandes in Grünhain begrüßen durften“, betont André-Aljoscha Steiner, Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH. Die Gäste erhielten während eines Rundgangs mit der Klinik-Leiterin Katharina Radecker interessante Einblicke in ausgewählte Bereiche der Einrichtung, bevor im Anschluss ein Austausch mit fachpolitischen Impulsen aus der Praxis stattfand. Damit sich die Besucher*innen auch in Zukunft an die AWO-Kureinrichtung erinnern, gab es zum Abschied unter anderem persönlich gestaltete Wandbilder mit AWO-Logo, die im Kinderland der Klinik entstanden.

Mit Sachsens Sozialministerin Petra Köpping und der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Lang hatte es erst Ende Mai prominenten Besuch in Grünhain gegeben. Primär ging es dabei um die Herausforderungen für die stationäre Vorsorge in Zeiten der Corona-Pandemie.