Willkommen bei der AWO Südsachsen gGmbH

Kinder der Vorschulgruppe bepflanzen eines der beiden Hochbeete mit Fritzi Fischer (l.). Sie übergab die Spende in Vertretung für Manuela Wolfram, Botschafterin der Town & Country Stiftung, an die Kindertagesstätte „Pusteblume“. Foto: Ralf Härtel/AWO

Die Mädchen und Jungen der Burgstädter AWO Kindertagesstätte „Pusteblume“ können künftig ihrer gärtnerischen Vielfalt freien Lauf lassen und Gemüse, Kräuter oder Blumen selbst anbauen. Möglich wird das durch zwei gesponserte Hochbeete samt Zubehör, die am 24. April 2019 im Rahmen der bundesweiten Umwelt-Initiative „PflanzenWelten“ von der Town & Country Stiftung im Beisein von Vertretern der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH, des Kita-Elternrates und der Stadtverwaltung Burgstädt übergeben worden. Das gespendete Gesamtpaket, zu dem unter anderem auch Bio-Erde, ein Nagergitter, eine Schutzfolie, Kinderhandschuhe sowie ein Buch zum Thema gehören, hat laut der Town & Country Stiftung einen Wert von mehr als 500 Euro.

„Wir hoffen, dass unsere Kinder recht lange Freude an der Beetanlage haben“, sagt Einrichtungsleiterin Ines Herzog. Die beiden Hochbeete, die aus langlebigem Lärchenholz bestehen und in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung bei Dresden gefertigt wurden, sollen dem Nachwuchs durch unterschiedlichste gärtnerische Aufgaben konkrete Erfahrungen mit Nutzpflanzen und Blumen ermöglichen und dabei zugleich die Kinder an Themen aus Natur und Umwelt heranzuführen. Und zwar von der Aussaat, der Pflege bis hin zur Ernte des Gemüses und deren Verwendung in der Küche. „Es ist ein tolles Projekt, das hervorragend in den Alltag der Kindertagesstätte passt und dem Nachwuchs zeigt, dass Gemüse nicht nur aus Tüten kommt“, betonte André-Aljoscha Steiner, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH.

Die beiden jeweils 130,5 cm x 60,5 cm x 52 cm großen Hochbeete haben bereits ihren Platz auf der Terrasse der Einrichtung gefunden, wo heranwachsende Pflanzen besonders viel Sonne tanken können. Damit die Beetanlage möglichst schnell eine gärtnerische Infrastruktur erhält, wurden unter anderem Basilikum, Kohlrabi, Erdbeeren, Mini-Schlangengurken, Bergbohnenkraut und Pflücksalat von Kindern der Vorschulgruppe gepflanzt.

Willkommen bei der AWO Südsachsen gGmbH

Gemeinsam mit Knut Kruse (Architekt und Projektleiter) und Hans-Jürgen-Wolf (Bauleiter) legte André-Aljoscha Steiner (Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH) den Grundstein für das „Marie Juchacz Haus“ in Mittweida (v.r.n.l.). Foto: Ralf Härtel/AWO

Die Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH hat einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft getan. Am 17. April 2019 wurde der Grundstein für das neue „Marie Juchacz Haus“ in Mittweida gelegt. Wie es Brauch ist, wurde eine Zeitkapsel mit Erinnerungsstücken und Dokumenten bestückt und anschließend in das Fundament eingemauert. Inhalt waren eine Imagebroschüre des Unternehmens, Grundrisszeichnungen des neuen Gebäudes, aktuelle Ausgabe der Tageszeitung sowie ein Foto vom kürzlich stattgefundenen Spatenstich und ein Bild von Marie Juchacz (1879-1956), die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland und Namensgeberin des AWO-Neubaus in Mittweida. Zudem befindet sich in der Zeitkapsel ein USB-Stick, auf dem alle Dokumente in digitaler Form gespeichert sind.

Die Arbeiten für das Bauwerk, das sich künftig zentrumsnah an der Weberstraße in Mittweida befinden wird, konnten nach einer intensiven Planungsphase im Frühjahr 2019 starten. Im „Marie Juchacz Haus“ befinden sich nach Fertigstellung über 30 Eineinhalb- und Zweiraum-Appartements in verschiedenen Größen mit Loggia oder Terrasse. Ergänzt wird der Wohnkomfort durch ein bedarfsgerechtes Service-Angebot. Hinzukommen eine AWO Tagespflege zur Entlastung pflegender Angehöriger und medizinische Angebote im Haus. Dazu zählen zwei Arztpraxen und eine Praxis für medizinische Fußpflege. Neben der gemütlichen Wohnatmosphäre bietet das Außengelände mit einem terrassenförmig angelegten Sinnesgarten samt Sitzmöglichkeiten viel Raum für Begegnungen unter freiem Himmel. Die Fertigstellung der neuen AWO-Einrichtung ist für Sommer 2020 geplant.

Willkommen bei der AWO Südsachsen gGmbH

Seit dem 20. August 2018 geht es im Außengelände der Mittweidaer AWO Kindertagesstätte „Regenbogen“ bunt zu. Die im vergangenen Jahr innerhalb einer umfangreichen Baumaßnahme modernisierte Mauer entlang der Johann-Sebastian-Bach-Straße erhält dort unter der Leitung des Ehrenberger Künstlers Jens Ossada eine farbenfrohe Verschönerung. Das XXL-Wandbild, das auf etwa 40 Metern Länge mittels Graffiti entsteht, wird mit einem großen Regenbogen, Pflanzen und Krabbeltieren aufgehübscht.

Das tierische XXL-Wandbild mit Motiven aus einem Kinderbuch entsteht auf etwa 40 Metern Länge mittels Graffiti . Foto: AWO/Cornelia Garten

Die Auswahl der Motive ist nicht zufällig gewählt. Sie stammen aus dem Kinderbuch „Bobbi“, das von der jungen Mittweidaer Hobby-Künstlerin Christiane Nebel geschrieben und illustriert wurde. Ihr Werk entstand innerhalb des Projektes „Steh-Auf-Geschichten“ im Müllerhof Mittweida und erzählt die Geschichte einer jungen Springspinne. Das Buch ist dem Nachwuchs in der AWO Kindertagesstätte „Regenbogen“ nicht ganz unbekannt. Karl-Heinz Nebel, der Vater von Christiane Nebel und selbst Autor von Kurzgeschichten, hatte bereits den Mädchen und Jungen daraus vorgelesen. Die Idee, die Kita-Mauer mit Motiven aus dem Kinderbuch zu zieren, stammt allerdings von Jens Ossada, von dem das Projekt „Steh-Auf-Geschichten“ organisatorisch mitbetreut wird. Aus dem Grundgedanken entstand zunächst eine Mal-Aktion in der Kindertagesstätte. Auch bei der Gestaltung der Mauer sollen wieder die Kinder, aber auch deren Eltern und die Erzieherinnen der AWO-Einrichtung mit eingebunden werden.

Finanziell gefördert wird die Graffiti-Aktion vom Freistaat Sachsen. Das Material selbst wird von Jens Ossada und mehreren Unterstützern zur Verfügung gestellt. Dazu zählen die Stadtverwaltung Mittweida, die Stiftung Musik-Kunst-Natur und der Müllerhof in Mittweida.

 

Handliche Werbebotschafter im neuen Design

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Nachdem die Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH bereits im vergangenen Jahr ihren Web-Auftritt einem umfangreichen Relaunch unterzogen hat, so bekamen jetzt auch die Flyer des Unternehmens ein neues und optisch ansprechendes Design verpasst. Bei den handlichen Werbebotschaftern handelt es sich um etwa 20 überarbeitete und komplett neu entstandene Flyer, mit denen das Unternehmen die Leistungen ihrer Geschäftsfelder nach außen kommunizieren möchte.

Alle Flyer wurden hausintern unter der Maßgabe eines Corporate Design layoutet und mit aktuellen Inhalten sowie Fotos versehen. Dabei hat das Unternehmen großen Wert auf authentische Bildmotive gelegt und zum größten Teil auf Agenturfotos verzichtet. Bei den in den Flyern abgebildeten Personen handelt es sich um Menschen, die tatsächlich in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH leben und betreut werden. Dazu zählen Kinder und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren, Kurgäste und Menschen mit einer Behinderung.

Heute ist Weltkindertag!

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In über 145 Staaten wird heute der Weltkindertag gefeiert, um auf die Bedürfnisse der Kinder und vor allem auf die Kinderrechte weltweit aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben!“ Der AWO Landesverband Sachsen e. V. beteiligt sich über das Angebot „Interkulturelle Öffnung von Kindertageseinrichtungen“ mit einem Ausmalbild für alle Kitas in Sachsen. Damit soll das Bewusstsein für einen toleranten und respektvollen Umgang sowie für ein interkulturelles Miteinander in Kindertageseinrichtungen geschärft werden.

Um die Zukunft des Nachwuchses verantwortungsvoll gestalten und fördern zu können, setzt sich die Arbeiterwohlfahrt kontinuierlich für die Verbesserung der Kita-Rahmenbedingungen ein. Sie plädiert für bundesweit geltende gesetzliche Regelungen für die Qualität in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Kinderförderung wird dabei nicht im Sinne eines fertigen Lernprogramms verstanden. Den Kindern sollen der Raum, die Zeit und die Zuwendung zuteilwerden, die sie für ihre Entwicklung benötigen.

Selbst erdachte Kinder-Geschichten erscheinen als Buch

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Insgesamt elf Kinder aus dem AWO Kinder- und Jugendwohnen „Tannenmühle“ in Erlbach hatten dieses Jahr während ihrer Sommerferien mehrere spannende Tage im „Vogtländischen Freilichtmuseum Landwüst“ in Markneukirchen verbracht. Unter dem Motto „Nachts im Museum – es dunkelt bunt“ erforschten die Mädchen und Jungen die Einrichtung und dachten sich dabei lustige, gruselige und interessante Geschichten über das Museum aus. Begleitet wurden die jungen Teilnehmer*innen von den Museumspädagogen Sandra Hofmann-Trepak, Hjördis Baake und Franziska Waldmann, die gemeinsam mit den Kindern verschiedene Museobilboxen bastelten. Die von den kleinen Künstlern kreativ gestaltete Museobilbox ist quasi ein persönliches Minimuseum, in denen die ausgedachten Geschichten gestaltet werden. Die selbst erdachten Geschichten durften die Kinder jetzt im Freilichtmuseum als gedrucktes Buch in Empfang nehmen.

Das „Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst“ in Markneukirchen ist eine Einrichtung der Vogtland Kultur GmbH. Die Ferienaktion „Museobilbox“ ist ein Förderprojekt im Rahmen des Programmes „Kultur macht stark. Bündnisse mit Bildung“ des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel des Förderprogramms ist, die kulturelle Bildung in die Breite zu tragen.

Willkommen bei der AWO Südsachsen gGmbH

Erna Becker blickte in diesen Tagen auf mittlerweile 105 Lebensjahre zurück. Damit gehört die alte Dame nicht nur zu den ältesten Bewohnern im Mittweidaer Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt Südsachsen gGmbH, sondern zugleich zu den ältesten Einwohnern der Kommune. Und das wurde natürlich gefeiert. Als erste Gratulanten an ihrem Ehrentrag zählten Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber und André-Aljoscha Steiner, Geschäftsführer der AWO Südsachsen gGmbH.
Während der Gespräche verriet Sie dann auch noch das Geheimrezept ihres hohen Alters: „Ich habe immer gesund gegessen, viel gearbeitet und nach vorn geschaut, auch wenn es oft nicht einfach war.“ Außerdem sei ab und zu ein hochprozentiger „Wurzelpeter“ eine gute Medizin gewesen.

Frau Becker erblickte 1912 das Licht der Welt. Sie hat eine Tochter, zwei Enkel, vier Urenkel und zwei Ururenkel, die zum größten Teil in und um Mittweida leben. Die Seniorin, die lange Zeit alleine in einer kleinen Wohnung lebte und im Dezember 2013 zu ihrer Tochter zog, fand Mitte 2015 im AWO Seniorenzentrum ihr neues Zuhause.